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Dringend benötigte Corona-Testkapazitäten fehlen in NRW

21. Januar 2022

Bereits im letzten Jahr war klar, dass mehr Corona-Tests in der Omikronwelle gebraucht würden. Noch im Dezember war dies Thema im Gesundheitsausschuss des Landtages. Dort bekräftigte das Gesundheitsministerium, es wären ausreichend Testkapazitäten vorhanden. In dieser Woche hat nun die schwarz-gelbe Landesregierung erklärt, dass die Nachfrage nach Corona-Tests aufgrund der Omikron-Welle tatsächlich angestiegen ist. Jetzt, nur wenige Wochen später, sieht die Lage in NRW aber komplett anders aus. Überall stoßen wir an die Grenzen unserer Testkapazitäten, die die Landesregierung vor kurzem noch für ausreichend hielt und deshalb nicht genügend ausgebaut hat.

Die Tests werden dringend gebraucht

Für Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Unternehmen muss die Landesregierung mehr Corona-Tests bereitstellen. Sonst können Bildung, Versorgung und sichere Arbeit in der Pandemie nicht gewährleistet werden.

Max Dichant

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat es versäumt, rechtzeitig für eine höhere Testkapazität in NRW zu sorgen, die in der aktuellen Omikron-Welle dringend nötig ist. Durch die Variante steigen aktuell die Corona-Fallzahlen in ganz Deutschland und auch in NRW sprunghaft an. Menschen, die drei Impfdosen erhalten haben, sind auch gegen die Omikron-Variante sehr gut geschützt. Die neue Virusvariante können sie aber trotzdem unbemerkt weiterverbreiten. Damit Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Behörden und Unternehmen sicher arbeiten können, werden in dieser Situation Corona-Tests dringend gebraucht.

Kein Labor im Kreis Düren - Überlastung in den Nachbarkommunen

Die Landesregierung konnte ihre Zusage nicht einhalten. Es sind für die Fülle an Proben zurzeit keine Kapazitäten vorhanden. Dafür trägt Schwarz-Gelb die Verantwortung.

Max Dichant

Alleine in der zweiten Kalenderwoche wurden in NRW rund 625.000 PCR-Tests in Laboren analysiert. Da der Kreis Düren kein eigenes Labor beheimatet, werden alle Abstriche aus dem Kreisgebiet zu Laboren nach Köln oder Würselen geschickt. In Würselen gingen zuletzt etwa 1350 Proben pro Tag ein. Hinzu kommen die Tests aus Schulen und Kindergärten und natürlich die aus anderen Städten und Landkreisen. Eine Fülle an Proben für die zurzeit, anders als von der Landesregierung noch vor Weihnachten behauptet, schlicht keine Kapazitäten vorhanden sind.

Keine Weitsicht beim schwarz-gelben Corona-Management

Das führt dazu, dass wahrscheinlich Priorisierungen bei den Testauswertungen vorgenommen werden müssen. Der Leiter des Gesundheitsamtes im Kreis Düren, Dr. Norbert Schnitzler, hat hierzu öffentlich erklärt, dass Labore seiner Meinung nach bei Engpässen die Proben je nach Einsender vorziehen oder zurückstellen müssten. Durch ein rechtzeitiges proaktives Handeln, wäre diese Entwicklung zumindest deutlich zu begrenzen gewesen. Es ist unfassbar, dass die Landesregierung den Entwicklungen der Pandemie seit fast zwei Jahren immer nur hinterherläuft und nicht in der Lage zu sein scheint, eine vorausschauende Corona-Politik umzusetzen.

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