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Flut-Katastrophe: Wiederaufbau statt Mallorcaaffäre

13. April 2022

Die SPD hat für den Wiederaufbau in unseren zerstörten Flutgebieten einen Plan. Während Hendrik Wüsts Kabinett Mallorcaurlaube macht und die Aufklärung im Untersuchungsausschuss verhindert, wird die SPD mit ihrem Regierungsprogramm den Wiederaufbau in die Hand nehmen.

CDU: Chaos, Hohn, Vertuschung

Für die Flutopfer und Helfer bei uns in der Eifel ist es ein neuer, ein herber Schlag: Während sie knietief im Schlamm gestanden haben, in den Trümmern der Häuser von Familie, Freunden und Nachbarn, fliegt die zuständige Umweltministerin Heinen-Esser (CDU) mit Ministerkollegen nach Mallorca, um dort Geburtstag zu feiern. Dass die Ministerin die Öffentlichkeit darüber bewusst in Unkenntnis gelassen hat, ist allerdings nicht der erste Skandal der CDU. Chaos bei Katastrophenschutz und Soforthilfen, unwürdiges Verhalten in zerstörten Orten, Vertuschung des eigenen Versagens im Untersuchungsausschuss: Die Bilanz der schwarz-gelben Landesregierung ist unterirdisch.

Hilfe immer noch dringend benötigt

Unsere Heimat muss wiederaufgebaut werden: Nachhaltig, mit geeigneter Prävention und als Modellregion für moderne Infrastruktur im ländlichen Raum. Die Bedürfnissen der Flutopfer müssen wir dabei im Blick haben!

Max Dichant

Wenn ich als Eifler durch die Orte meiner Jugend fahre, sind die immer noch deutlich zu sehenden Schäden erschütternd, auch wenn sich seit dem letzten Jahr schon viel getan hat. Zum Glück gibt es die vielen engagierten Menschen, Helfer und Betroffenen, deren Verdienst diese Fortschritte sind. Es ist an der Zeit, ihnen besser zu helfen und den Wiederaufbau zu planen, zu strukturieren und endlich auch vonseiten des Landes zu unterstützen.

Die Opfer im Blick: Aufbauhilfen und mehr Seelsorge

Wir müssen endlich die Flutopfer und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Wir werden in der nächsten Landesregierung die Verfahren für die Aufbauhilfen beschleunigen und verschlanken. Hilfsgelder müssen schneller bei den Betroffenen ankommen! In Kooperation mit Ärzten und Psychotherapeuten werden wir ein Traumazentrum einrichten, um den Betroffenen bei der Bewältigung der Ereignisse zu helfen und durch zusätzliche Kassensitze für Psychotherapeuten für mehr Therapieplätze sorgen.

Meine Vision: Modellregion Eifel

Meine Zukunftsvision für meine Heimat ist die einer Modellregion für moderne Infrastruktur im ländlichen Raum. Im Landtag werde ich mich dafür einsetzen, dass das Land Städte und Gemeinden bei der baulichen Wiederherstellung ihrer Infrastruktur unterstützt. Jedoch nicht einfach nur in alter Form, sondern modern und nachhaltig. Mit einem Sonderprogramm „Aufholen nach dem Hochwasser“ werden wir unter anderem betroffene Unternehmen unterstützen. Damit sollen Anreize durch einen befristeten und mehrjährigen Erlass der Gewerbesteuer geschaffen werden.

Wirksame Hochwasser-Prävention

Zum nachhaltigen Wiederaufbau gehört auch Prävention. Dafür werden wir die Planungsverfahren für Hochwasserschutzmaßnahmen beschleunigen und entsprechende Konzepte und Maßnahmen fördern. Auf Bundesebene werden wir uns für eine verpflichtende Versicherung für Elementarschäden einsetzen, damit jeder Zugang zu einer solchen hat und die Prämien für alle tragbarer werden.

Das Land darf sich beim Wiederaufbau nicht aus der Verantwortung stehlen und muss endlich mehr tun. Gemeinsam schaffen wir es, unsere Heimat wiederaufzubauen und die Eifel von morgen nachhaltig zu gestalten!

Kommentare

  1. Anfang Februar 2022!! war ich Teilnehmer einer Veranstaltung aktiver Fluthelfer bei der Stadt Schleiden, die da sehr engagiert unterstützt.
    Da waren neben Vertretern aktiver Helfergruppen auch Vertreter großer Hilfsorganisationen wie Diakonie, Maltheser, der katholischen und evangelischen Kirche und der Caritas zugegen, die auch alle aktiv sind.
    ,Alle Organisationen erklären unisono, dass sie Hilfsgelder und Spenden haben und nicht an die Bedürftigen ausschütten können, weil schlichtweg die Datenbasis der Bedürftigen fehlt, nicht aktuell ist oder verfügbar.
    Die Organisationen sind auch nicht vernetzt, sind ja eher Konkurenten untereinander. Schließlich erklärte sich eine immer noch aktive ehrenamtliche Ortshelfergruppe bereit, ihre Daten zu aktualisieren und zu erheben, denn es gibt noch sehr viel Bedarf im Schleidener Tal.
    Und dies in Deutschland, einem von vielen Ländern bewundertes, organisiertes Land mit sehr hohem sozialen Standard.
    Unsere überbordende Bürokratie verhindert direkte, unkomplizierte zeitnahe Hilfsmaßnahmen mit Angst vor Missbrauch, den es natürlich auch gibt. Das muss sich ändern.

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